TS-Connect · Aktuelle Einrichtung
Selbst gehostete Beta · Stand März 2026
Diese Seite fasst den aktuellen Einstieg für TargetShot Connect zusammen. Maßgeblich ist das Repository-Modell mit .env, Docker Compose, separatem Update-Agent und optionalem Host-Agent für Betriebssystemaufgaben.
1. Repository klonen
TS-Connect wird derzeit aus dem öffentlichen Repository bereitgestellt. Der aktuelle Einstieg beginnt mit dem Checkout von targetshot/connector.
git clone https://github.com/targetshot/connector.git
cd connector
cp .env.example .env
Der alte Bundle-, Mail- oder compose.env-Flow ist nicht mehr der aktuelle Standard.
2. Voraussetzungen prüfen
Für den aktuellen Betrieb werden ein Linux-Host, Docker Compose und ein sauber gepflegtes Verzeichnis für das Repository benötigt.
- Linux-Host mit Docker und
docker compose - Netzwerkzugriff zum Vereinsnetz und nach außen für Updates und Cloud-Sync
- Persistente Datenverzeichnisse für
ui/dataund die lokalen Compose-Volumes
3. .env pflegen
Die kanonische Laufzeitkonfiguration liegt in ./.env. Dort pflegst du Secrets, UI-Parameter und die Datenbank- bzw. Replikationswerte.
TS_CONNECT_UI_ADMIN_PASSWORDoptional vorbelegen, sonst wird ein Startpasswort erzeugtTS_CONNECT_UI_SESSION_SECRETfür stabile Sessions setzen- Source-/Mirror-DB-Parameter, Lizenz- und ACR-Zugang nur in
.envverwalten
4. Stack und Update-Agent starten
Der Haupt-Stack und der Update-Agent laufen bewusst getrennt, damit Updates und Neustarts nicht den Runner selbst stoppen.
docker compose up -d
cd update-agent
docker compose --env-file ../.env up -d
- Der UI-Container nutzt standardmäßig den Stable-Kanal, sofern nichts anderes gesetzt ist
- Der Update-Agent bleibt ein eigenes Compose-Projekt
5. Erstlogin und Lizenz
Wenn kein Admin-Passwort in .env gesetzt ist, erzeugt die UI beim ersten Start ein zufälliges Passwort.
- Startpasswort liegt in
ui/data/admin_password.generated - Danach Passwort sofort in der Admin-Sektion oder per
TS_CONNECT_UI_ADMIN_PASSWORDrotieren - Lizenzverwaltung erfolgt im UI; lokale Dateien unter
ui/datawerden dabei automatisch gepflegt
6. Host-Agent optional ergänzen
Für OS-Updates, Paketpflege und orchestrierte Reboots läuft der Host-Agent separat außerhalb von Docker auf dem Server.
- Eigener Python-Service mit systemd-Unit auf dem Host
- Token aus
/etc/ts-connect-host-agent/tokenin die UI-Anbindung übernehmen - Nur nötig, wenn Systemchecks, Paketupdates oder Server-Reboots aus der UI angestoßen werden sollen
Praktische Hinweise für den Betrieb
- Logs findest du über
docker compose logsund zusätzlich inui/data/logs/. - Secrets und Laufzeitparameter werden zentral in
.envgepflegt; alte Nebenpfade wieui/.env.examplesind nicht mehr maßgeblich. - Für Updates kann die UI den Stable-Kanal ausrollen; alternativ bleibt der manuelle Pfad mit
docker compose pullunddocker compose up -d. - Wenn du die UI nur lokal binden willst, setze
UI_BIND_IP=127.0.0.1in.env.