TargetShot

Datenschutzerklärung

Stand: 23. Oktober 2026

Diese Erklärung gilt für die Website targetshot.app, die Web‑App und die Apps von TargetShot für iOS und Android. Wo etwas nur für einen Teil davon gilt, steht es dabei.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:

Maximilian Hany
Marthabräustr. 12
82256 Fürstenfeldbruck
E‑Mail: contact@targetshot.app

2. Erhobene Daten

Die App targetshot.app verarbeitet insbesondere folgende Daten:

Das Geburtsdatum erheben wir nicht bei Ihnen selbst. Es erreicht targetshot.app ausschließlich über die Software Ihres Vereins. Wir verwenden es nur, um festzustellen, ob eine Person die Altersgrenze von 16 Jahren für die Einwilligung (Abschnitt 4) oder die Volljährigkeit erreicht hat. Die Volljährigkeit zählt, weil nur Volljährige das Pro‑Abo kaufen dürfen (Abschnitt 9) und Minderjährige Pro stattdessen kostenlos über die Lizenz ihres Vereins erhalten, sofern der Verein eine gültige Lizenz hat und das Geburtsdatum in den Vereinsdaten hinterlegt ist.

Ihr eigenes Geburtsdatum sehen Sie in Ihrem Profil (dort nur zur Ansicht, nicht zur Änderung) und in Ihrer Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO. Das Geburtsdatum anderer Mitglieder ist ausschließlich für Vorstand und Administration des Vereins sichtbar, dem die betreffende Person angehört — und dort nur für die eigenen Mitglieder.

Darüber hinaus können Personen, die den technischen Betrieb von targetshot.app verantworten, im Rahmen der Fehlersuche auf Rohdatensätze aus der Vereinssoftware zugreifen; diese können ein Geburtsdatum enthalten. Dieser Zugriff ist auf den Betrieb beschränkt und nicht an eine Vereinszugehörigkeit gebunden.

Melden und Blockieren. Sie können Profilbilder, Namen oder das Verhalten anderer Mitglieder in der App melden und andere Mitglieder blockieren. Für eine Meldung verarbeiten wir, wer gemeldet hat, wen oder was die Meldung betrifft, den gewählten Grund, einen freiwilligen Text, Datum und Uhrzeit sowie unsere Entscheidung. Die gemeldete Person erfährt nicht, wer sie gemeldet hat. Wir prüfen Meldungen und entfernen Inhalte, die gegen unsere Regeln verstoßen; der meldenden Person teilen wir das Ergebnis mit, und wer von einer Einschränkung durch uns betroffen ist, etwa dem Entfernen eines Bildes oder einer Upload‑Sperre, erhält eine Begründung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 der Verordnung (EU) 2022/2065 über digitale Dienste; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse ist ein sicherer Umgang in der App, besonders für Kinder und Jugendliche). Bei Belästigung oder einem unpassenden Namen können wir die Vereinsleitung einbeziehen, wenn das zum Schutz oder zur Korrektur nötig ist; wer gemeldet hat, sagen wir dabei nicht. Abgeschlossene Meldungen löschen wir sechs Monate nach der Entscheidung. Länger bewahren wir eine Meldung nur auf, solange wir sie für ein laufendes Verfahren brauchen, solange wir Nachrichten dazu zurückhalten, weil eine Behörde darum gebeten hat oder ein Verdacht auf eine Straftat besteht, oder solange dazu noch etwas aussteht: eine Nachricht, die wir noch nicht zustellen konnten, eine nachzureichende Datenauskunft oder das Löschen einer Bilddatei; danach löschen wir sie (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 DSA; Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Steht nur noch eine Nachricht an die gemeldete Person aus, löschen wir den Text der Meldung und die Angabe, wer gemeldet hat, spätestens 60 Tage nach Ablauf der sechs Monate. Halten wir das Ergebnis für die meldende Person zurück, bewahren wir die Angabe, wer gemeldet hat, bis wir ihr das Ergebnis mitteilen können, und löschen sie spätestens einen Monat danach (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 Abs. 5 DSA). Ein Bild, das Sie gemeldet haben, bleibt für Sie ausgeblendet, solange es unverändert ist; das speichern wir auch über die Löschung der Meldung hinaus. Entfernt die Person ein gemeldetes Bild selbst, solange die Meldung offen ist, oder wird ihr Konto in dieser Zeit gelöscht, bewahren wir das Bild gesperrt bis zu unserer Entscheidung auf; sichtbar ist es dann für niemanden. Bei Verdacht auf eine Straftat bewahren wir es für die Behörden auf, zusammen mit den Angaben, die sie zur Zuordnung brauchen (Konto‑Kennung, E‑Mail‑Adresse, Sportpass‑Nummer), auch wenn das Konto gelöscht wird, und löschen alles mit dem Ende des Verfahrens (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Wen Sie blockiert haben, speichern wir, solange die Blockierung besteht; mit der Aufhebung oder der Löschung Ihres Kontos löschen wir den Eintrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Heben Sie eine Blockierung innerhalb von 24 Stunden wieder auf, bleiben Duelle und Tauschanfragen der Standaufsicht zwischen Ihnen bis 24 Stunden nach dem Blockieren gesperrt; diesen Zeitpunkt halten wir bis dahin fest und löschen ihn spätestens einen Tag danach. Eine Blockierung wirkt auch für die blockierte Person: Herausforderungen und Einladungen zwischen Ihnen sind nicht mehr möglich, laufende Duelle enden ohne Wertung, und offene Einladungen sowie Tauschanfragen der Standaufsicht zwischen Ihnen ziehen wir zurück, außer Tauschanfragen, die die Vereinsleitung angelegt hat (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der blockierenden Person). Die blockierte Person bekommt keine Mitteilung über die Blockierung; endet dadurch ein Duell oder eine Einladung, erhält sie nur den allgemeinen Hinweis, dass es beendet wurde. Sie kann aber bemerken, dass Herausforderungen zwischen Ihnen nicht mehr möglich sind. Welche Duelle durch eine Blockierung beendet wurden, halten wir sechs Monate fest, um Missbrauch zu erkennen, etwa das Blockieren kurz vor einer Niederlage (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Brauchen wir Einträge zu Blockierungen für ein laufendes Verfahren, bewahren wir sie bis zu dessen Ende auf, auch über die Löschung eines Kontos hinaus (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO).

3. Zwecke der Datenverarbeitung

Die Daten werden verarbeitet, um:

4. Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung erfolgt auf Basis von:

5. Weitergabe von Daten

Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur:

6. Speicherdauer

Daten werden so lange gespeichert, wie dies zur Bereitstellung der App notwendig ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

Beantragen Sie die Löschung Ihres Kontos, sperren wir den Zugang sofort und löschen die Daten Ihres Kontos nach einer Frist von 30 Tagen endgültig; innerhalb dieser Frist können Sie die Löschung zurücknehmen. Was danach aus welchem Grund bestehen bleibt, steht auf der Seite zur Kontolöschung in der Web‑App und in diesem Abschnitt. Nach der Löschung eines Kontos oder einer Änderung der Sportpass‑Nummer behalten wir in unserer Cloud nur die bisherige Sportpass‑Nummer mit einem Vermerk, bis die angeschlossenen Anlagen den Vermerk übernommen haben, mindestens jedoch 3 Tage und höchstens 90 Tage, damit für diese Nummer keine neuen Schießdaten mehr an uns übertragen werden; danach löschen wir den Vermerk dort. Auf den TargetShot‑Boxen der Vereine steht zur Nummer danach nur noch der Vermerk „nicht freigegeben“, ohne Bezug zu einem Konto (bei der Kontolöschung Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 17 DSGVO; beim Nummernwechsel Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse ist, keine Schießdaten unter einer nicht mehr zutreffenden Nummer zu verarbeiten). Diesen Vermerk löschen die Boxen derzeit noch nicht von selbst; er bleibt dort bis auf Weiteres ohne feste Frist gespeichert. Mit einem der nächsten Updates der Boxen stellen wir darauf um, dass sie ihn spätestens 90 Tage nach seiner Übernahme löschen. Steht zu einer Nummer gar kein Eintrag auf der Box, überträgt sie für diese Nummer ebenfalls keine Schießdaten an uns.

Fehlerberichte (Abschnitt 2) löschen wir in der Regel nach 30 Tagen.

Meldungen und Einträge zu Blockierungen löschen wir nach den Fristen in Abschnitt 2 („Melden und Blockieren“), Meldungen in der Regel sechs Monate nach der Entscheidung.

Technische Kopien: Unsere Datenbank sichern wir täglich; Sicherungen und Wiederherstellungspunkte halten wir sieben Tage vor. Technische Protokolle bewahren wir 30 Tage auf, Rohnachrichten von der Schießanlage Ihres Vereins sieben Tage. Die TargetShot‑Box im Verein hält Kopien der Anlagendaten 30 Tage, ohne gültige Vereinslizenz 14 Tage. Bis zum Ablauf dieser Fristen können gelöschte Daten dort noch enthalten sein; wir nutzen sie dort nicht.

Widerrufen Sie Ihre Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Schießdaten, löschen wir Ihre Schießdaten und, was wir daraus berechnet haben: Ihre Saisonpunkte, Ihre Stufen im Saison‑Pass, Ihre Auszeichnungen, Saison‑Urkunden und Rekorde, Ihre Momente sowie Ihre Ergebnisse in Duellen und Herausforderungen. In abgeschlossenen Duellen steht beim Gegner danach statt Ihres Namens „Teilnehmer entfernt“; Ihr damaliger Punktwert bleibt dort gespeichert. Das ist endgültig. Erteilen Sie die Einwilligung später erneut, kommen gelöschte Punkte, Stufen, Auszeichnungen, Urkunden, Rekorde und Ergebnisse nicht zurück.

Angaben zum Rundenwettkampf (Abschnitt 5) speichern wir zusammen mit dem Ergebnis, zu dem sie gehören, und löschen sie mit ihm. Widerrufen Sie Ihre Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Schießdaten, löschen wir sie mit Ihren Schießdaten. Löschen Sie Ihr Konto oder entfernt Ihr Verein Sie, gilt für sie dasselbe wie für Ihre übrigen Schießdaten; was dann beim Verein bleibt, steht auf der Seite zur Kontolöschung.

Momente (Abschnitt 2) zeigt die App nur aus den letzten 14 Tagen an. Momente entstehen auch ohne TargetShot Pro; Sie sehen sie erst nach einem Wechsel zu Pro und nur, wenn sie dann nicht älter als 14 Tage sind. Wir speichern Momente 120 Tage, damit wir Fehler in der Anzeige nachvollziehen können, und löschen sie danach. Den Hinweis auf eine Saison‑Urkunde zeigt die App unabhängig von seinem Alter, und wir speichern ihn ohne diese Frist. Widerrufen Sie Ihre Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Schießdaten, löschen wir alle Ihre Momente, auch den Hinweis auf eine Saison‑Urkunde. Die Angaben dazu, ab wann wir Momente sammeln und welche Sie gesehen haben, speichern wir bis zur Löschung Ihres Kontos. Mit der Löschung Ihres Kontos löschen wir alle Momente.

Die Vertrags‑ und Zahlungsdaten in Ihrem Konto und die Nachweise zu Ihren Erklärungen beim Vertragsschluss löschen wir mit der endgültigen Löschung Ihres Kontos. Ausgenommen sind Nachweise zu Kündigungen und Widerrufen (siehe unten); sie bleiben auch nach der Löschung Ihres Kontos bestehen. Bei Stripe bleiben der Vertrag und die dort gespeicherten Angaben nach den Vorgaben von Stripe erhalten (Abschnitt 9).

Rechnungen und Buchungsbelege bewahren wir acht Jahre auf, gerechnet ab dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 147 AO). Bis zum Ablauf der Frist ist die Verarbeitung dieser Daten auf die Aufbewahrung beschränkt.

Eine Kündigung oder einen Widerruf, den Sie über unser Kündigungsformular oder unsere Widerrufsfunktion erklären, bewahren wir mit den dabei angegebenen Daten auf, beim Widerruf auch mit dem Auszug zum gefundenen Vertrag (Abschnitt 9), solange wir Eingang und Inhalt nachweisen können müssen; das richtet sich nach den Verjährungsfristen für Ansprüche aus dem Vertrag. Wir löschen die Kündigung oder den Widerruf vier Jahre nach Eingang. Früher löschen wir Eingänge, zu denen wir weder ein Konto noch einen Vertrag festgestellt haben, jeweils zusammen mit den Angaben in unserer internen Übersicht: einen Widerruf 90 Tage nach Eingang, wenn beim Eingang ein Verdacht auf einen automatisierten Eingang bestand, wir deshalb keine automatische Eingangsbestätigung gesendet haben und der Name wie eine zufällige Zeichenfolge aussieht (Abschnitt 9); eine Kündigung 13 Monate nach Eingang, wenn das für Menschen unsichtbare Feld des Formulars ausgefüllt war.

7. Rechte der Betroffenen

Nutzer haben das Recht auf:

Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO. Verarbeiten wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), können Sie dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Für den Widerspruch genügt eine formlose Nachricht an die Kontaktadresse in Abschnitt 13.

8. Datensicherheit

Wir setzen technische und organisatorische Maßnahmen ein, um Daten vor Verlust, Missbrauch und unbefugtem Zugriff zu schützen.

9. Kauf und Zahlungsabwicklung

In der Web‑App bezahlen Sie kostenpflichtige Angebote von TargetShot, das Pro‑Abo und Vereinslizenzen, über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Unser Vertragspartner ist die Stripe Payments Europe, Limited mit Sitz in Irland, ein Unternehmen der Stripe‑Gruppe mit Sitz der Muttergesellschaft in den USA. Käufe in der iOS‑App laufen über Apple (siehe unten).

Käufe in der iOS‑App über Apple. In der iOS‑App schließen Sie das Pro‑Abo über Apples In‑App‑Kauf ab. Verkäufer ist dabei Apple, für Kundinnen und Kunden in Deutschland die Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland. Apple verarbeitet Ihre Konto‑ und Zahlungsdaten in eigener Verantwortung nach seinen eigenen Datenschutzbestimmungen; Ihre Zahlungsdaten erhalten wir nicht. Damit wir TargetShot Pro in Ihrem Konto freischalten können, geben wir beim Kauf eine Kennung an Apple weiter, die nur wir Ihrem Konto zuordnen können, und ordnen den Kauf Ihrem TargetShot‑Konto zu. Diese Kennung legen wir nur für Konten an, die kaufen können. Apple übermittelt uns dazu Angaben zu Ihrem Kauf und Abo, insbesondere die Kennungen von Kauf und Abo, das gebuchte Produkt, Kauf‑ und Ablaufdatum, ob das Abo sich verlängert oder gekündigt wurde, Erstattungen, Preis und Währung sowie das Land des App Stores. Diese Angaben verarbeiten wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und speichern sie wie die übrigen Vertragsdaten (Abschnitt 6). Kündigung, Widerruf und Erstattung solcher Käufe laufen über Apple. Die Datenschutzhinweise von Apple finden Sie unter apple.com/legal/privacy.

Käufe in der Android‑App über Google Play. In der Android‑App schließen Sie das Pro‑Abo über Google Play ab, soweit dort ein Kaufangebot angezeigt wird. Verkäufer ist dabei die Google Commerce Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Google verarbeitet Ihre Konto‑ und Zahlungsdaten in eigener Verantwortung nach seinen eigenen Datenschutzbestimmungen; Ihre Zahlungsdaten erhalten wir nicht. Damit wir TargetShot Pro in Ihrem Konto freischalten können, geben wir beim Kauf eine Kennung an Google weiter, die nur wir Ihrem Konto zuordnen können, und ordnen den Kauf Ihrem TargetShot‑Konto zu. Google übermittelt uns dazu Angaben zu Ihrem Kauf und Abo, insbesondere den Kauf‑Token, die Bestellnummer, das gebuchte Produkt, Status und Ablaufdatum des Abos, die Region und ob es ein Testkauf ist. Über Änderungen an Ihrem Abo benachrichtigt uns Google über den Dienst Pub/Sub der Google Cloud, der diese Nachrichten in unserem Auftrag zustellt. Diese Angaben verarbeiten wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und speichern sie wie die übrigen Vertragsdaten (Abschnitt 6). Kündigung, Widerruf und Erstattung solcher Käufe laufen über Google Play; löschen Sie Ihr Konto, kündigen wir ein solches Abo über die Schnittstelle von Google. Die Datenschutzhinweise von Google finden Sie unter policies.google.com/privacy.

Kauf nur ab 18 Jahren. Das Pro‑Abo dürfen nur Personen abschließen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Prüfen können wir das nur anhand dessen, was wir wissen: Liegt uns ein Geburtsdatum aus der Software Ihres Vereins vor, nach dem Sie noch nicht 18 Jahre alt sind, oder sind Sie bei der Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Schießdaten als minderjährig eingestuft, sodass sie über Ihre Eltern läuft (Abschnitt 4), es sei denn, ein Geburtsdatum aus der Software Ihres Vereins weist Sie als volljährig aus, sperren wir den Kauf in der Web‑App und zeigen Ihnen in der iOS‑App und der Android‑App kein Kaufangebot. Diese Prüfung stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist, in der Web‑App keine Verträge mit Minderjährigen zu schließen, die ohne Zustimmung der Eltern unwirksam wären, und Minderjährige nicht zahlen zu lassen, wenn sie Pro über ihren Verein erhalten können. Die Sperre ergibt sich automatisch und allein aus diesen beiden Angaben; weitere Merkmale werten wir dafür nicht aus (Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO). Ein falsches Geburtsdatum kann Ihr Verein berichtigen, eine falsche Einstufung als minderjährig kann er zurücknehmen. Halten Sie die Sperre für falsch, können Sie uns auch schreiben; wir prüfen den Fall dann persönlich. Minderjährige erhalten Pro stattdessen kostenlos über die Lizenz ihres Vereins, sofern der Verein eine gültige Lizenz hat und das Geburtsdatum in den Vereinsdaten hinterlegt ist.

Wann Daten an Stripe gehen. In der Web‑App lädt Ihr Browser Programmcode von Stripe, sobald Sie die Seite zum Kauf von TargetShot Pro oder die Abrechnungsseite Ihres Vereins öffnen. Ab diesem Moment erhält Stripe Ihre IP‑Adresse sowie Angaben zu Browser und Gerät, die Stripe auch zur Betrugsprävention nutzt; dafür kann Stripe Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder auslesen. Das Bezahlformular ist in TargetShot eingebettet; die Eingabefelder für Ihre Zahlungsdaten stammen jedoch von Stripe, und Ihre Eingaben gehen direkt dorthin. Zum Verwalten und Kündigen eines in der Web‑App abgeschlossenen Abos leiten wir Sie zum Kundenportal von Stripe weiter.

Welche Daten Stripe verarbeitet:

Kartendaten sehen wir nicht. TargetShot erhält, sieht und speichert keine vollständigen Kartendaten. Bei uns gespeichert werden nur die Vertrags‑ und Zahlungsdaten und die Nachweise zum Vertragsschluss aus Abschnitt 2.

Apple Pay und Google Pay. In der Web‑App können Sie, je nach Gerät und Browser, auch mit Apple Pay oder Google Pay bezahlen. Dann verarbeiten Apple bzw. Google Daten zu Ihrer Zahlung, etwa zu Gerät, Konto und Vorgang, in eigener Verantwortung nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen; bei Apple ist für Personen im Europäischen Wirtschaftsraum die Apple Distribution International Ltd., Irland, verantwortlich. Bei Apple Pay erhalten weder Stripe noch wir Ihre Kartennummer; Stripe erhält stattdessen verschlüsselte Zahlungsdaten für diesen Vorgang. Die Datenschutzhinweise finden Sie unter apple.com/legal/privacy und policies.google.com/privacy.

Rolle von Stripe. Zur Abwicklung der Zahlung verarbeitet Stripe die Daten in unserem Auftrag. Für eigene Zwecke ist Stripe eigenständig verantwortlich, insbesondere zur Betrugsprävention und Verlustvermeidung, zur Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten (etwa zur Verhinderung von Geldwäsche), zur Auswahl der an der Zahlung beteiligten Banken und Zahlungsnetze und zur Verbesserung seiner Dienste. Dafür gelten die Datenschutzhinweise von Stripe.

Rechtsgrundlagen:

Kündigung über das Kündigungsformular. Ein in der Web‑App abgeschlossenes Abo können Sie auch ohne Anmeldung über unser Kündigungsformular kündigen. Dabei verarbeiten wir die angegebene E‑Mail‑Adresse, die Art der Kündigung, den gewünschten Zeitpunkt und einen etwaigen Kündigungsgrund, suchen den passenden Vertrag, bestätigen den Eingang per E‑Mail und bewahren die Kündigung als Nachweis auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 312k BGB; Speicherdauer in Abschnitt 6). Um das Formular vor automatisierten Eingängen zu schützen, enthält es ein für Menschen unsichtbares Feld (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz des Formulars vor Missbrauch). Ist es ausgefüllt, bestätigen wir den Eingang automatisch nur, wenn die Kündigung einen Vertrag beendet oder wir sie von Hand umsetzen müssen; die Bestätigung geht dann an die E‑Mail‑Adresse des Kontos oder, wenn sich das Konto nicht eindeutig feststellen lässt, an die angegebene Adresse. Andere solche Eingänge speichern wir und senden dafür keine automatische Bestätigung, weil das Feld in aller Regel nur bei automatisierten Eingängen ausgefüllt wird; besteht zu den Angaben ein Konto oder Vertrag, prüfen wir den Eingang und bestätigen ihn von Hand. Bei einem solchen Eingang speichern wir den Vermerk, dass das Feld ausgefüllt war. Alle Eingänge mit diesem Vermerk führen wir intern in einer täglichen Übersicht auf, mit Vorgangskennung, Eingangszeit, der Angabe, ob ein Konto oder Vertrag gefunden wurde, dem Ergebnis der Kündigung, dem Stand der Eingangsbestätigung und einem Hinweis, ob die angegebene E‑Mail‑Adresse wie eine zufällige Zeichenfolge aussieht, ohne die Adresse selbst; diesen Hinweis ermitteln wir jeweils neu, ohne ihn zu speichern. Diese Angaben löschen wir zusammen mit dem Eingang (Abschnitt 6); die Übersicht selbst löschen wir spätestens nach 90 Tagen aus unserem Postfach. Außerordentliche Kündigungen prüfen wir immer. Kündigen Sie so ein Abo, das Sie in der Android‑App über Google Play abgeschlossen haben, übermitteln wir Google die Kennung Ihres Abos, damit Google die Verlängerung beendet (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Widerruf über die Online‑Funktion. Den Widerruf eines in der Web‑App oder in der Android‑App über Google Play abgeschlossenen Abos können Sie auch über unsere Widerrufsfunktion erklären. Dabei verarbeiten wir Ihren Namen, die angegebene E‑Mail‑Adresse, die Angaben zum widerrufenen Vertrag sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs, suchen den passenden Vertrag, halten dazu einen Auszug fest (die Kennungen von Abo und Kunde bei Stripe, Status, Abrechnungsintervall, Laufzeitende und Kündigungsstand sowie die Zeitpunkte Ihres ausdrücklichen Verlangens nach sofortigem Leistungsbeginn und der Bestellbestätigung; bei einem Kauf über Google Play Bestellnummer, Produkt, Status, Ablauf und Verlängerung), bestätigen den Eingang per E‑Mail und bewahren den Widerruf als Nachweis auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 356a BGB; Speicherdauer in Abschnitt 6). Betrifft der Widerruf einen Kauf über Google Play, beenden und erstatten wir ihn in der Play Console von Google (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Um die Widerrufsfunktion vor automatisierten Massen‑Eingängen zu schützen, enthält das Formular ein für Menschen unsichtbares Feld und einen von unserem Server vergebenen Zeitstempel. Außerdem prüfen wir einzelne Merkmale der Angaben, etwa ob der Name wie eine zufällige Zeichenfolge aussieht und ob zu den Angaben ein Konto oder Vertrag besteht. Ein Verdacht ändert nichts daran, dass wir Ihre Erklärung speichern. Ihren Eingang bestätigen wir auch bei einem Verdacht. Davon gibt es eine Ausnahme: Besteht beim Eingang ein Verdacht, etwa weil das für Menschen unsichtbare Feld ausgefüllt ist, und gehört die für die Eingangsbestätigung angegebene E‑Mail‑Adresse weder zu einem Konto noch zu einem Vertrag bei uns, senden wir keine automatische Eingangsbestätigung, weil das in aller Regel nur bei automatisierten Eingängen vorkommt. Solche Eingänge sehen wir uns von Hand an und holen die Bestätigung nach, wenn sie von einem Menschen stammen können. Für die Bestätigungen gilt außerdem eine Grenze: An dasselbe Postfach senden wir innerhalb von 24 Stunden grundsätzlich höchstens zwei automatische Eingangsbestätigungen, eine für einen Eingang ohne Verdacht und eine für einen Eingang, bei dem zum Zeitpunkt des Eingangs ein Verdacht bestand. Weitere Eingänge prüfen wir einzeln und bestätigen sie bei Bedarf von Hand; besteht ein Verdacht und zu den Angaben weder ein Konto noch ein Vertrag, senden wir für sie keine weitere Bestätigung. Auch solche Eingänge bleiben gespeichert. Besteht zu den Angaben ein Konto oder Vertrag, entfällt der Verdacht; wir bearbeiten den Eingang dann wie jeden anderen und holen eine unterbliebene Eingangsbestätigung von Hand nach. Eingänge, die wir als automatisiert erkennen und zu denen kein Konto und kein Vertrag besteht, bearbeiten wir nicht einzeln weiter. Bei einem Verdacht speichern wir am Eingang, dass ein Verdacht besteht und aus welchem Grund. Eingänge, bei denen beim Eingang ein Verdacht bestand und für die wir keine automatische Eingangsbestätigung gesendet haben, sowie andere Eingänge mit Verdacht, zu denen kein Konto und kein Vertrag besteht, führen wir zusätzlich intern in einer täglichen Übersicht auf, mit Vorgangskennung, Eingangszeit, Grund, Stand der Eingangsbestätigung, der Angabe, ob ein Konto oder Vertrag gefunden wurde, dem Namen in Kurzform (Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens), einem Hinweis, ob der Name wie eine zufällige Zeichenfolge wirkt, und einem Vermerk, wenn alle geprüften Merkmale auf einen automatisierten Eingang hindeuten, ohne E‑Mail‑Adressen. Den Hinweis zum Namen ermitteln wir für die Übersicht jeweils neu; gespeichert ist er nur, wenn er schon beim Eingang ein Grund für den Verdacht war. Der Kurzname dient dazu, Eingänge von Menschen unter den automatisierten zu erkennen. Konnte die Eingangsbestätigung aus technischen Gründen noch gar nicht versandt werden, prüfen wir den Eingang stattdessen einzeln. Diese Angaben löschen wir zusammen mit dem Eingang (Abschnitt 6); die Übersicht selbst löschen wir spätestens nach 90 Tagen aus unserem Postfach. Meldet sich eine Person zu einem solchen Eingang, bearbeiten wir ihn wie jeden anderen Widerruf. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der Funktion vor Missbrauch. Gibt jemand für die Eingangsbestätigung eine fremde E‑Mail‑Adresse an, schicken wir die Bestätigung im Rahmen der oben genannten Regeln trotzdem dorthin, weil das Gesetz es verlangt und wir eine solche Eingabe nicht sicher erkennen können; die Adresse stammt dann aus dieser Eingabe, wir bewahren sie mit dem Eingang auf (Abschnitt 6) und nutzen sie für nichts anderes (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 356a BGB).

Speicherdauer. Wie lange wir Vertrags‑, Zahlungs‑ und Rechnungsdaten speichern, steht in Abschnitt 6. Wie lange Stripe die Daten seinerseits speichert, richtet sich nach den Vorgaben von Stripe und den für Stripe geltenden aufsichtsrechtlichen Pflichten.

Übermittlung in die USA. Stripe kann Daten an verbundene Unternehmen in den USA übermitteln, insbesondere an die Stripe, LLC. Die Stripe, LLC ist nach dem EU‑US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich damit auf den Angemessenheitsbeschluss der EU‑Kommission (Art. 45 DSGVO). Ergänzend sieht der Datenverarbeitungsvertrag von Stripe Standardvertragsklauseln der EU‑Kommission vor.

Die Datenschutzerklärung von Stripe finden Sie unter stripe.com/de/privacy.

10. Rechnungen mit Lexware Office

Nach jeder erfolgreichen Zahlung in der Web‑App erstellen wir die Rechnung mit Lexware Office, einem Dienst der Haufe‑Lexware GmbH & Co. KG, Munzinger Straße 9, 79111 Freiburg. Dafür übermitteln wir Ihren Namen, Ihre E‑Mail‑Adresse, Ihre Rechnungsanschrift, soweit Sie sie bei Stripe angegeben haben, und die Rechnungsposten mit Beträgen an Lexware. Lexware vergibt die Rechnungsnummer und erzeugt die Rechnung als PDF, die wir Ihnen per E‑Mail über Postmark schicken (Abschnitt 11). Lexware verarbeitet die Daten in unserem Auftrag. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Rechnung zum Vertrag) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Aufbewahrung, Abschnitt 6).

11. E‑Mail‑Versand über Postmark

E‑Mails, die zum Betrieb gehören, versenden wir über den Dienst Postmark der AC PM LLC mit Sitz in Chicago, USA, einem Unternehmen der ActiveCampaign‑Gruppe.

Über Postmark laufen unter anderem:

Verarbeitet werden dabei:

Rechtsgrundlagen:

Speicherdauer. Postmark speichert Inhalt und Zustelldaten jeder Nachricht nach seinen Vorgaben 45 Tage. Adressen, an die eine Zustellung gescheitert ist, Spam‑Beschwerden und Abmeldungen speichert Postmark ohne feste Frist, damit an diese Adressen nicht erneut gesendet wird. Anfragen aus dem Kontaktformular löschen wir, sobald sie erledigt sind und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Rolle und Übermittlung in die USA. Postmark verarbeitet die Daten in unserem Auftrag. Die AC PM LLC ist über die ActiveCampaign, LLC nach dem EU‑US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich damit auf den Angemessenheitsbeschluss der EU‑Kommission (Art. 45 DSGVO). Ergänzend sieht der Datenverarbeitungsvertrag von Postmark Standardvertragsklauseln der EU‑Kommission vor.

12. Website targetshot.app: Reichweitenmessung und Spamschutz

Die folgenden Dienste setzen wir nur auf der Website targetshot.app ein, nicht in der Web‑App und nicht in den Apps. Die Website hosten wir wie die Web‑App bei Microsoft Azure.

Reichweitenmessung mit Plausible. Um zu sehen, wie oft welche Seiten aufgerufen werden, setzen wir Plausible Analytics der Plausible Insights OÜ mit Sitz in Estland ein. Plausible arbeitet ohne Cookies, speichert nichts auf Ihrem Gerät und speichert weder Ihre IP‑Adresse noch eine dauerhafte Kennung. Erfasst werden die aufgerufene Seite, die zuvor besuchte Seite, Land, Region und Stadt (aus der IP‑Adresse ermittelt), Gerätetyp, Browser und Betriebssystem sowie ein Ereignis, wenn das Kontaktformular erfolgreich abgeschickt wurde. Um Besuche zu zählen, bildet Plausible aus IP‑Adresse und Browserkennung einen Prüfwert, der täglich wechselt und nach 24 Stunden gelöscht wird. Die Daten werden in der EU verarbeitet. Plausible verarbeitet sie in unserem Auftrag. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist eine datensparsame Reichweitenmessung ohne Profilbildung. Die Datenschutzhinweise von Plausible finden Sie unter plausible.io/data-policy.

Spamschutz mit Cloudflare Turnstile. Das Kontaktformular schützen wir mit Cloudflare Turnstile der Cloudflare, Inc. mit Sitz in den USA vor automatisierten Anfragen. Ein Bilderrätsel müssen Sie dafür nicht lösen. Das Programm von Turnstile wird beim Aufruf der Website geladen. Dabei verarbeitet Cloudflare Ihre IP‑Adresse, die Kennung Ihres Browsers, Merkmale der verschlüsselten Verbindung und die aufgerufene Website, um zu erkennen, ob ein Mensch die Seite nutzt. Wenn Sie das Formular absenden, prüfen wir das Ergebnis bei Cloudflare, bevor wir Ihre Nachricht weiterleiten. Cloudflare verarbeitet diese Daten in unserem Auftrag und nutzt sie in eigener Verantwortung auch, um seine Bot‑Erkennung zu verbessern. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz des Formulars vor Spam und Missbrauch. Die Cloudflare, Inc. ist nach dem EU‑US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung in die USA stützt sich damit auf den Angemessenheitsbeschluss der EU‑Kommission (Art. 45 DSGVO). Die Datenschutzerklärung von Cloudflare finden Sie unter cloudflare.com/privacypolicy.

13. Kontakt

Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an:

E‑Mail: contact@targetshot.app